Unsere Geschichte

Von Lalibela nach Berlin

Manche Restaurants entstehen aus einer Geschäftsidee. Lalibela entstand aus einem Traum.

Sechs Tische in Neukölln

Unsere Reise begann 2017 in einem kleinen Laden in Berlin-Neukölln. Gerade einmal 40 Quadratmeter groß, mit nur sechs Tischen — aber mit einer großen Vision: die echte Gastfreundschaft und die unverwechselbaren Aromen Äthiopiens nach Berlin zu bringen.

Am Anfang wussten wir nicht, was uns erwarten würde. Würden die Berliner unsere Küche lieben? Würden sie Injera mit den Händen essen? Würden sie sich auf eine völlig neue Esskultur einlassen?

Die Antwort kam schneller, als wir es je erwartet hätten.

Tag für Tag wurde unser kleines Restaurant voller. Menschen aus allen Teilen Berlins kamen, brachten Freunde mit und erzählten anderen von diesem kleinen Ort, an dem nicht nur gekocht, sondern mit Herz serviert wurde. Die ersten zweieinhalb Jahre waren wunderschön — fast jeden Tag bis auf den letzten Platz gefüllt.

Doch mit der Zeit wurde uns klar: Unser Traum war größer geworden als unser erster Laden. Also wagten wir den nächsten Schritt.

Lalibela wächst

Aus dem kleinen Laden mit sechs Tischen wurde eine Adresse, die man in Berlin kennt. 2022 eröffneten wir eine zweite Filiale in Berlin-Kreuzberg, in der Ohlauer Straße – heute ein eigenständiges Haus mit eigener Website.

Doch ein Wunsch blieb: ein großes Zuhause für Lalibela dort, wo alles begonnen hatte – in Neukölln. Ein Ort mit Raum für lange Abende, große Runden und Feiern.

In Neukölln hatte alles angefangen. In Neukölln sollte der größte Schritt folgen.

Wir mussten nicht weit suchen: Die Kienitzer Straße 113 liegt nur ein paar Schritte von unserer allerersten kleinen Filiale entfernt – zurück dorthin, wo alles begann, nur mit viel mehr Platz. Nah am Körnerpark, mitten in einem der lebendigsten Viertel Berlins.

Was folgte, war viel Arbeit, viele Hände und dieselbe Hoffnung, die uns von Anfang an getragen hatte: aus leeren Räumen ein Stück Äthiopien zu machen.

Der 1. Mai 2025

An diesem Tag öffneten wir die Türen unseres bislang größten Hauses – das Lalibela in der Kienitzer Straße 113. Endlich der Ort, den wir uns immer erträumt hatten: großzügig, warm, mit Platz für große Runden und Feiern – und mit der ganzen Vielfalt unserer Küche.

Handgeputzte Wände in warmem Ocker, das Wandbild vom Tej – dem hausgemachten Honigwein –, der Löwe von Juda, geflochtene Mesob-Körbe auf jedem Tisch und die Kaffeezeremonie am Abend: Hier erzählt alles von Äthiopien. Und mittendrin das, worum es von Anfang an ging – gemeinsam essen, teilen, Zeit miteinander verbringen.

Heute

Heute ist Lalibela für viele Menschen mehr als nur ein Restaurant. Es ist ein Ort der Begegnung, des Zusammenseins und der Gastfreundschaft. Ein Stück Äthiopien mitten in Berlin-Neukölln. Und jedes Lächeln unserer Gäste erinnert uns daran, warum wir diesen Weg gegangen sind.

Unsere Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Sie hat gerade erst begonnen.

Warum Lalibela?

Lalibela ist eine heilige Stadt im äthiopischen Hochland. Ihre elf Kirchen wurden im 12. Jahrhundert nicht gebaut, sondern von oben nach unten aus dem gewachsenen Fels geschlagen — aus einem einzigen Block rostroten Tuffgesteins. Seit 1978 gehören sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Diese Idee, aus einem Stück etwas Ganzes zu machen, passt zu dem, was wir jeden Abend auf den Tisch stellen.

Der warme Gastraum von Lalibela Neukölln mit handgeputzten Wänden, dem Tej-Wandbild und dem Löwen von Juda

Die wichtigsten Stationen

  1. 2017

    Sechs Tische in Neukölln

    40 Quadratmeter, sechs Tische in Neukölln. Der Anfang von Lalibela in Berlin.

  2. 2022

    Kreuzberg kommt dazu

    Eine zweite Filiale in der Ohlauer Str. 27 – heute mit eigener Website.

  3. 1. Mai 2025

    Das große Haus in Neukölln

    Die Kienitzer Str. 113: unser bisher größtes Restaurant, mit Platz für Gruppen und Feiern.

  4. Heute

    Angekommen an der Kienitzer Straße

    Ein Stück Äthiopien mitten in Neukölln – zum Genießen und Teilen.

Der Gastraum von Lalibela Neukölln am Abend im Kerzenlicht, mit dem Tej-Wandbild und geflochtenen Mesob-Körben

Jeder Gast, der unser Restaurant betritt, wird Teil unserer Geschichte. Danke, dass Sie uns auf dieser Reise begleiten.

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